Alexander Beck's blog

Click-to-call: Anrufe über AdWords von mobilen Geräten

Aufmerksamen Advertisern ist es bereits aufgefallen: In den Leistungsdaten kann mittlerweile zwischen URL-Klicks und Anrufen unterschieden werden. Dafür geht man auf das Drop-Down "Gliedern", wählt "Klicktyp" und erhält folgende Aufteilung seiner Daten:

Mit der „Click-to-Call“ Funktion können Google-AdWords-Anzeigen, die über Mobiltelefone geschalten werden, um die Telefonnummer erweitert werden. Klickt der Handybesitzer auf die Telefonnummer, so ruft er unmittelbar bei der hinterlegten Telefonnummer an - eine sofortige Kontaktaufnahme, die sowohl dem User als auch Werbenden Vorteile bringt. Für den Anrufer fallen normale Handykosten an. Für den AdWords Kunden wird - wie gewohnt - pro Klick verrechnet.

Wie bei AdWords üblich muss zwischen Anzeigen auf "iPhones und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser" und Handy-Anzeigen unterschieden werden.

iPhones und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser

Die Schaltung von AdWords-Anzeigen auf iPhones etc erfolgt nur, wenn diese in den Kampagneneinstellungen unter "Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen" aktiviert ist. Da "alle verfügbaren Geräte" voreingestellt sind, müssen Sie hier nur eingreifen, wenn Sie Teile ausschließen wollen oder getrennte Kampagnen fahren möchten:

Die Telefonnummer wird im Rahmen der "Relevante Adressen mit Ihren Anzeigen darstellen (erweitert)" unter "Standorte, Sprachen und Demografien" eingegeben. Hierfür müssen Sie also entweder ins Branchencenter oder Ihren manuellen Eintrag ändern.

Wem der letzte Absatz gar nichts sagt, findet hier bereits einen Blog-Eintrag zu den "relevanten Adressen": Lokale Anzeigen AdWords - relevante Adressen.

Handy-Anzeigen

Die Telefonnummer für WAP-Handys wird einfach bei der Handy-Anzeige selbst hinterlegt. Dies ist sicherlich eine erfolgsversprechenderes Angebot zur Kontaktaufnahme, als den User auf eine Mobile Webpage zu senden, die möglicherweise auch noch erstellt werden muss. Erlaubt sind nur Inlandsgespräche und nicht-gebührenpflichtige Telefonnummern.

Nicht möglich ist Click-to-call bislang bei Handy-Image-Anzeigen.

Auswertungen Anrufe

Korrekte Auswertungen sind nicht ganz so einfach wie das Einrichten. Wie eingangs bereits erwähnt, können URL-Klicks und Anrufe nunmehr getrennt im Konto abgefragt werden.

Dies klingt zunächst sehr komfortabel. Spätestens bei der Angabe von Conversions stellt sich allerdings die Frage, wie diese eigentlich gezählt werden. Schließlich hört Google (hoffentlich) nicht mit und kann so auch nicht wissen, ob bei einem Anruf beispielsweise eine Bestellung getätigt oder nur irgendeine Nachfrage gestellt wurde. Laut Auskunft von Google werden daher die Anrufe einfach gleich auch als Conversion gezählt.

Nun mag man einen Anruf tatsächlich hochwertiger einschätzen als einen Klick. 100%-ig korrekt ist die Gleichsetzung von Anruf und Conversion natürlich trotzdem nicht. Insofern muss hier für eine saubere Auswertung getrennt gerechnet werden.

Werben Sie aus einer Kampagne heraus auf iPhone & Co. und Handys, so wird die Gesamtzahl der Anrufe ausgegeben. Eine Unterscheidung gelingt Ihnen beispielsweise unter dem Tab "Anzeigen" aufgrund der verschiedenen Formate.

Gliedern nach Gerät

Eine weitere Auswertungsmöglichkeit: Seit dem 3. Juni 2009 stehen Daten getrennt für die unterschiedlichen Endgeräte zur Verfügung. Auch diese Anzeige erhalten Sie über das Drop-Down "Gliedern", dann "Geräte".

In "Computer" und "Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser" finden Sie die Unterscheidung, die Sie unter "Endgeräte" in den Kampagneneinstellungen festgelegt haben. Eine feinere Auswertung - beispielsweise nach iPhone oder Android getrennt - ist hier nicht möglich. Dafür müssten Sie dann getrennte Kampagnen anlegen.

Der Punkt "Sonstiges" -und jetzt kopiere ich einfach den ausführlichen Hilfetext des Fragezeichens- "enthält Informationen zur Aktivität Ihrer Anzeigen vor dem 3. Juni 2009 für alle Geräte im Such- und im Content-Werbenetzwerk von Google im angezeigten Zeitraum. Diese Zeile enthält Aktivitäten
* für Geräte, die keine Computer oder Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser sind,
* für Handy-Anzeigen (für WAP-Browser) und
* für spezielle Offline-Anzeigenformate (sowohl aktuelle als auch nicht mehr verfügbare)."

AdWords Benutzeroberfläche: Drop-Down "Filter und Ansichten" wieder weg

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Die Benutzeroberfläche von AdWords hat sich wieder mal geändert. Dem Drop-Down-Menü "Filter und Ansichten" war nur eine kurze Lebensdauer beschert. Die wichtigen Funktionen, die sich darunter verbargen, sind zusammen mit anderen Features nunmehr neu angeordnet und separiert worden. Die Übersichtlichkeit und leichtere Auffindbarkeit hat sich dadurch erhöht - und einen Klick spart man auch noch.

Die Anordnung ist auf allen Ebenen -Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen, Keywords und Werbenetzwerke- gleich. Wer bislang mit auch schon mit allen Funktionen gearbeitet hat, wird sich sicherlich schnell zurechtfinden.

Sehen wir uns der Vollständigkeit halber die Kampagnenebene an:

AdWords Benutzeroberfläche - neu umgestaltet

Unterhalb der Kampagnen-Navigation finden wir links zunächst die Möglichkeit, "alle", "alle aktiven" sowie "alle außer gelöschte" Kampagnen anzeigen zu lassen. Nichts Neues - diese Funktion ist einfach von rechts nach links gerutscht.

Nun einige Funktionen aus dem ehemaligen "Filter und Ansichten". Mit "Gliedern" lassen sich die Leistungsdaten sowohl nach Werbenetzwerke, Zeiteinheiten, Geräten als auch Klicktyp darstellen. Dies ist alles bekannt; zu letztem Punkt kommt in den nächsten Tagen noch ein Blog-Eintrag, da sich hier einiges getan hat. "Filter" und "Spalten" lassen sich auf gewohnte Weise bedienen.

Kommen wir zum rechten Teil: Die Suchfunktion ist im Grunde ein Shortcut zur Filterfunktion "Kampagnenname enthält...". Dies wird nunmehr auch angezeigt, wenn Sie im Suchfeld einen Begriff eingeben und mit wahlweise die Enter-Taste oder den Button "Such-Werbenetzwerk" bedienen. Warum dieser so heißt, hat sich mir bislang nicht wirklich erschlossen. Denn es werden beispielsweise auch passende Kampagnen aus dem Content-Werbenetzwerk angezeigt.

Sinnvoller ist es da, dass sich mit dem nun folgenden Grafik-Symbol die Grafik ein- und ausblenden lässt.

Das ganz rechts positionierte Download-Icon ist die einzig neue Funktion. Mit ihr lassen sich nunmehr bequem Berichte herunterladen - ähnlich wie unter "aktuelle Ansicht exportieren" im AdWords Editor. Berücksichtigt wird dabei also, welche Filter und Spalten gewählt wurden.

Heute auf Spiegel Spam...

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Internet-Zensur in China: Google zieht Konsequenzen

Spiegel Spam Google China
(http://www.spiegel.de/spam)

Die nächste Extension: Kontaktformular in Beta

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Google testet weiter an sinnvollen Extensions zu den AdWords-Anzeigen. Die neueste Idee scheint die Integration des Kontaktformulars zu sein, wie der Beta-Test-Teilnehmer "PPC Hero" berichtet.

Die Kurzfassung des Ablaufs: Ein User sieht die AdWords-Anzeige, öffnet das Kontaktformular über die Plus-Box (wie beispielsweise auch bei der Maps-Erweiterung) und füllt es aus.

AdWords Extension Kontaktformular

Sendet der User seine Daten ab, werden diese an Google übermittelt. Google sendet dem Werbenden nun eine Info-Mail inklusive Lead-ID, die der Werbende telefonisch bei Google bestätigen muss. Dann endlich erhält er die Kontaktdaten des Interessenten.

Ausführliche Erklärungen und Eindrücke gibt es direkt bei PPC Hero: New Contact Form Extensions.

Verwandte Artikel:
Location Plusbox
Sitelinks

Grundlagen zum Content-Netzwerk (Google Optimization University)

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Google hat einige Ausführungen zum Thema "Content-Netzwerk" online gestellt. Erklärt werden in sechs Videos alle Schritte, die zum Anlegen einer entsprechenden Kampagne benötigt werden: Eröffnen der Kampagne, Anlegen der Anzeigengruppe, Keywords, Anzeigentexte, Gebote und Conversion-Tracking. Wer keine Angst vor penetranter Hintergrundmusik hat, findet hier die Grundlagen kurz und prägnant in Ton und Bild: Google Content Network Optimization University.

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