Eine neue Berichtsart ist verfügbar: Der Bericht "Geographische Daten" gibt auf Grundlage der IP-Adresse die Herkunft der User an, die über AdWords auf Ihre Website kommen. Dazu einige kurze Anmerkungen...
Erstellen des Berichtes
Der Ablauf, um einen Bericht zu erstellen, ist natürlich und auch vernünftigerweise genauso angelegt wie bei allen anderen Berichten im Berichtcenter aus. Als Zeiteinheit steht derzeit nur "täglich" zur Verfügung, als geographische Daten können Sie die Attribute "Land", "Region", "Großstadt" und "Stadt" wählen. Insbesondere "Großstadt" ist für unsere Breitengrade eher zu vernachlässigen, da die in den USA definierten DMAs (Designated Market Areas) als Grundlage herangezogen werden.
Lesen des Berichts
Die Google-Hilfe zum Bericht hebt insbesondere zwei Analysen hervor, die Sie aus den Berichtsdaten ziehen können:
1. Wo Ihre Anzeige geschaltet wird
Ein Nutzen des Berichtes soll sein, dass Sie in Mexiko leben und so sehen können, ob Ihre auf Frankreich ausgerichtete Kampagnen tatsächlich geschaltet und geklickt werden.
Ob Ihre Anzeigen geklickt werden, erkennen Sie natürlich auch in den normalen Konto-Statistiken. Bezüglich der Schaltung Ihrer Anzeigen steht Ihnen bereits das Ad-Preview-Tool zu Verfügung, mit dem Sie auch geographisch segmentieren können.
2. Kostenlose Marktforschung
Dieser Punkt ist interessanter. Ob Sie den Google-Vorschlag befolgen, aufgrund der Berichtsergebnisse gleich in der bestperformenden Region einen Laden eröffnen, bleibt Ihnen überlassen. Für Ihre AdWords-Anzeigen erhalten Sie auf jeden Fall Informationen, mithilfe derer Sie Ihre Optimierungen nun auch um geographische Merkmale vorantreiben können.
Angenommen, die Berichtsergebnisse zeigen, dass in Bayern ein besonders häufig geklickt, die Conversion-Raten aber niedriger als im Rest von Deutschland sind. Dann können Sie Ihre Kampagne, die Sie bislang auf Gesamt-Deutschland ausgerichtet haben, in zwei Kampagnen teilen - eine für Bayern, eine für Rest-Deutschland. Mit getrennten Budgets stellen Sie sicher, dass die klick-freudigen User aus Bayern nicht den conversion-freudigen Rest-Deutschen das gesamte Budget "weg-klicken".
Ebenso können Sie aufgrund der unterschiedlichen regionalen Ergebnisse beispielsweise andere Klickpreise einstellen, anderslautende Anzeigentexte wählen oder Keywords hinzufügen bzw. weglassen.
Webanalyse-Tools
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass dieser Bericht für Sites, die Web-Analyse-Tools verwenden, nichts wirklich Neues bietet. Die geographische Herkunft der Besucher gehört sicherlich zu den Standard-Auswertungen. Es ist daher zu überlegen, ob tatsächlich ein Extra-Bericht nur für AdWords-Besucher erstellt werden muss - der zudem bislang nur die Ergebnisse eines einzigen Tages ausgibt.
Comments
Google hat ab 14/09/08 eine neue Gemeinheit eingeführt.
Ab sofort werden Keywords nicht mehr inaktiv gesetzt wenn der Klickpreis zu niedrig ist .
Dafür bleibt das Keyword aktiv aber mit schlechter CTR.
Konsequenz mehr mehr zahlen für hohe Klick s .
EIN SCHELM DER BÖSES DENKT WIR DIE KASSE VON GOOGLE KLINGELN LASSEN