Webanalyse

Google Analytics: wichtige Daten sofort erkennen

Tagged:  

Sehen Sie sich folgenden benutzerdefinierten Bericht in Google Analytics an:

Erstaunt Sie die visuelle Darstellung? Hierfür benötigen Sie ein zusätzliches Tool, den Table Booster von e-dialog. Ohne auf die tabellarischen Daten verzichten zu müssen, können Sie damit zwischen diversen grafischen Darstellungsmethoden wählen und die wesentlichen Daten mit einem Blick erkennen.

Table Booster

Nach der Aktivierung des Tools fügt sich im tabellarischen Teil des jeweiligen Berichtes eine neue Zeile zwischen Spaltenbezeichnungen und erster Ergebniszeile ein. Hierüber können die diversen Funktionen des Table Boosters aktiviert, angepasst und ausgeschalten werden.

Grundsätzlich verfügt der Table Booster über drei Visualisierungsmethoden, die innerhalb einer Spalte beliebig miteinander kombiniert werden können:

  • Zum einen ist es möglich die Werte in den Spalten um blaue Balken zu ergänzen.
  • Als zweite Option ist es durch den Table Booster möglich, die unterschiedliche Höhe der Werte durch einen Farbverlauf zu betonen. Dies eignet sich besonders um Metriken bzw. Quoten (wie etwa die Absprungrate) visuell zu unterstreichen. Sind höhere Werte positiv, so macht es Sinn, diese grün und niedrige rot zu hinterlegen. Ist eben genau das Umgekehrte der Fall so, kann durch erneutes Klicken auf das Symbol des Table Boosters die Farbskala invertiert werden, sodass hohe Werte mit Rottönen und niedrige Werte mit Grüntönen versehen werden.
  • Die dritte Darstellungsmethode ermöglicht eine Orientierung am Websitedurchschnitt. Werte über dem Websitedurchschnitt werden als grüner, nach rechts gerichteter Balken und Werte unter dem Websitedurchschnitt als roter, nach links gerichteter Balken dargestellt. Wobei der Ausgangspunkt der Balken stets den Durchschnitt symbolisiert.
    Optional kann die Abweichung in jeder Zelle als Prozentsatz ausgegeben werden.

Der Table Booster ist ein nützliche Erweiterung für Google Chrome, um Tabellen in Google Analytics gezielter zu lesen und wichtige Erkenntnisse nicht zu übersehen. Er kann unter http://tablebooster.e-dialog.at kostenlos heruntergeladen werden.

Einigung zwischen Datenschützern und Google bezüglich Analytics!

Tagged:  

Seit Ende 2009 liefen die Gespräche zwischen Hamburger Datenschützern und Google über den gesetzeskonformen Einsatz von Google Analytics und die dazu erforderlichen Änderungen an Google Analytics. Ursache für diese Gespräche war, dass die Aufsichtsbehörden der deutschen Bundesländer beschlossen, dass das Analyseverfahren zur Reichweitenmessung von Internet-Angeboten datenschutzkonform sein müsse. Jetzt ist man endlich zu einer Einigung gekommen.

Folgende Punkte müssen für eine datenschutzkonforme Nutzung von Google Analytics gewährleistet sein:

  1. Internet-Usern muss die Möglichkeit zum Widerspruch eingeräumt werden, wenn sie nicht möchten, dass ihre Nutzerdaten erfasst werden. Diese Möglichkeit, kann jeder ab sofort mit einen Browser-Add-On wahrnehmen, welches man sich auf seinen Rechner installieren muss – das sogenannte „Opt-Out-Tool“. Bisher gab es dieses Add-On lediglich für den Internet-Explorer, Firefox und Chrome – ab sofort steht das Add-On auch für Opera und Safari zur Verfügung.
  2. Jeder Webseitenbetreiber muss die Besucher seiner Seite in den Datenschutzbestimmungen darüber aufklären, dass Google Analytics verwendet wird und das jeder Nutzer das Recht auf einen Widerspruch hat. In den Datenschutzbestimmungen sollte sich ein Link zu dem eben erwähnten Opt-Out-Tool befinden.
  3. Webseitenbetreiber können bei Google anfordern, dass die letzten acht Stellen jeder
    Nutzer-IP-Adresse vor der ersten Speicherung gelöscht wird. Dazu ist eine Erweiterung des Google Analytics Tracking Code um die Funktion „AnonymizeIP“ notwendig. Wie Sie den Tracking-Code anpassen, erfahren Sie hier.
  4. Webseitenbetreiber müssen einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google nach den Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes abschließen. Dieser Vertrag stellt klar, dass Google im Auftrag des Webseitenbetreibers handelt und regelt, welche Pflichten auf Seiten von Google und welche auf Seiten der Webseitenbetreiber liegen.


Etwas umständlich ist, dass jeder, der Google Analytics schon vor dieser Einigung auf seiner Webseite verwendet hat, sämtliche Altdaten löschen muss, um datenschutzkonform zu handeln. Was allerdings nicht über die Tools von Google Analytics machbar ist. Dazu muss das alte Analytics Profil gelöscht werden und ein neues Profil erstellt werden. Erst dann muss der Tracking-Code geändert werden.

Somit wäre nun die zwei Jahre andauernde Unsicherheit um die datenschutzkonforme Nutzung von Google Analytics fürs Erste geklärt. Google Analytics kann nun in Bezug auf die aktuellen datenschutzrechtlichen Bestimmungen einwandfrei genutzt werden.

Allerdings wird es demnächst eine neue, bzw. angepasste EU-Richtlinie zum Umgang mit Cookies geben und IPv6 ist ebenfalls auf dem Vormarsch. Es kann durchaus sein, dass die Anforderungen an Google Analytics in Bezug auf die neue EU-Richtlinie und IPv6 noch einmal angepasst werden müssen.

AdWords Sitelinks (Anzeigenerweiterungen Part 1)

AdWords Anzeigenerweiterungen sinnvoll nutzen

Der Kampf auf der Suchergebnisseite von Google wird immer härter. Websites streiten um die besten Positionen, um mehr Aufmerksamkeit, um wertvollere Klicks - und damit letztendlich um Kunden und Conversions. Werden die Ergebnisse bei den organischen Treffern immer vielfältiger und auffälliger, so ziehen die bezahlten Anzeigen, die AdWords, nur mit Abstand hinterher. Deshalb ist es zum einen wichtig, möglichst früh über diese Entwicklungen Bescheid zu wissen. Zum anderen gilt es aber auch zu beurteilen, ob und welche Features tatsächlich für das eigene Unternehmen interessant und erfolgreich sind.

Mit den AdWords-Top-Ergebnissen wurden der bezahlten Werbung äußerst prominente Plätze zur Verfügung gestellt: oberhalb der organischen Suchtreffer. Eine Google-Studie fand heraus: Werden die drei möglichen AdWords-Top-Positionen ausgespielt, so betrachten weniger als die Hälfte der User die organischen Ergebnisse ab Platz 4.

Bei diesem Betrachtungsverlauf ist es leicht verständlich, dass Google die obersten Plätze nicht nur für kostenlose Suchergebnisse zur Verfügung stellt, sondern auch als Werbeplätze für bezahlte Werbung verkauft. Für den Werbenden selbst stellt sich dabei die Frage, ob sich diese Top-Platzierungen tatsächlich für ihn lohnen. Höhere Klickpreise würden bei einem entsprechenden Return on Investment (ROI) sicherlich billigend in Kauf genommen werden. Doch allzu häufig zeigt die Praxis, dass niedrigere Platzierungen oftmals sogar mehr Conversions als die obersten Platzierungen bringen.

Mit den meisten der Anzeigenerweiterungen werden insbesondere die Top-Positionen gestärkt. Denn nur dort werden die neuen AdWords-Features überhaupt oder in vollem Umfang ausgespielt. Erfreulicherweise können sie sich jedoch so einsetzen lassen, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit und Traffic produzieren, sondern tatsächlich auch unnötige Klicks vermeiden und den Weg des Users zur Conversion sinnvoll verkürzen.
Gründe genug, sich die Neuheiten näher anzusehen…

Sitelinks

Sitelinks sind zusätzliche Links unterhalb der AdWords-Anzeige. Sie können den User auf dieselbe, aber auch auf andere Zielseiten führen, solange diese innerhalb der gleichen Website liegen. Sitelinks sind nur im Such-Werbenetzwerk möglich. Abgerechnet wird wie gewohnt per Klick.

Bekannt sind die Sitelinks von den organischen Suchtreffern. Dort ist die Anzahl variabel; bei den bezahlten Anzeigen werden maximal vier Sitelinks ausgegeben. Idealerweise passen sie ebenso wie die Anzeige selbst zur Suchanfrage und bieten dem Suchenden darüber hinaus einen zusätzlichen Nutzen.

Sitelinks erscheinen nur bei Anzeigen an der obersten Top-Position. Nun reicht es schon für eine Platzierung oberhalb der organischen Suchtreffer nicht, einfach nur der beste Werbende zu sein. Vielmehr werden zusätzliche Qualitätskriterien gefordert, um den Sprung von rechts oben in die Top-Positionen zu schaffen. Für die Einblendung von Sitelinks sind gar noch höhere Kampagnenleistungen vonnöten. Neben dem Qualitätsfaktor wird in diesem Zusammenhang insbesondere und häufig auf die besondere Bedeutung der Klickrate verwiesen. Quellen sprechen von einer um 10% höheren Klickrate als der Zweitplatzierte.

Sitelinks im Einsatz

Es liegt nahe, beim Einsatz von Sitelinks zunächst an Branding-Kampagnen zum eigenen Firmen- oder Markennamen zu denken. Denn hier sollten die Voraussetzungen aller Wahrscheinlichkeit nach am leichtesten erreicht werden.

Die reguläre Anzeige führt den User dabei zumeist auf die Startseite des Webauftritts oder auf eine sonstige Zielseite, die einen Überblick über das Unternehmen gibt. Von dort klickt sich der User dann in die ihn interessierenden Unterbereiche der Website.

Mithilfe der Sitelinks kann dies für wichtige Bereiche nun direkt auf der Suchergebnisseite von Google erfolgen. So kann der User mit einem Klick auf wichtige Unternehmensseiten, Formulare, Sortimentskategorien oder spezielle Sonderangebote geführt werden. Dies lenkt den User nicht nur in die vom Werbenden gewünschte Richtung. Es erspart auch ganz konkret eine erneute Suche auf der Website, verringert Klicks, die zu Absprüngen führen können, und führt den Besucher umgehend näher an das vom Werbenden gewünschte Ziel, die definierte Conversion.

Topergebnis Sitelink AdWords
Abb.1: Sitelinks zu AdWords-Anzeige und organischem Suchergebnis sowie Maps-Plusbox

Natürlich können Sitelinks auch für Anzeigen zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen eingesetzt werden. Stellt ein User eine allgemeine Suchanfrage und sucht beispielsweise ein Produkt wie „Server“, so können ihm unmittelbar Links zu unterschiedlichen Marken, Preisgruppen oder auch Top-Artikeln angeboten werden. Da Sitelinks jederzeit gelöscht und geändert werden können, eignen sie sich ebenso zur Unterstützung und Bewerbung von zeitlich limitierten Angeboten oder saisonalen Kampagnen. Dabei ist es wenig überraschend, dass es besonders in stark umkämpften Märkten recht schwierig ist, die erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Trotz Top-Position werden hier nur selten Sitelinks ausgespielt.

Sitelinks im AdWords-Konto

AdWords-Sitelinks können vom Werbenden für jede Kampagne selbst definiert und direkt als Kampagneneinstellung im Bereich „Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen“ eingegeben werden. Pro Kampagne sind bis zu 10 Linknamen mit zugehörigen individuellen Ziel-URLs möglich. Die Links müssen auf Seiten der beworbenen Website führen und die üblichen Anforderungen einer AdWords-Landingpage erfüllen.

Anzeigeneinstellungen AdWords
Abb.2: Kampagneneinstellung „Erweiterungen hinzufügen“ (Sitelinks)

AdWords-Kampagnen werden nur dann erfolgreich sein, wenn sie das Prinzip der Durchgängigkeit beachten – von der Suchanfrage zur Anzeige, von der Anzeige zur Landingpage. So ist auch bei der Wahl der Sitelinks darauf zu achten, dass sie zur Suchanfrage des Users passen und möglichst tief in den Conversion-Prozess führen. Bei einer Suchanfrage wie „server“ macht es deshalb durchaus Sinn, besonders beliebte und typische Unter-Kategorien auszuwählen und als Sitelinks zu hinterlegen. In Abbildung 1 wurde beispielsweise eine Unterteilung nach 1HE-, 2HE-, Rack- oder Storage-Server vorgenommen. So gelangt der User mit einem einzigen Klick in die für ihn relevante Sub-Kategorie und muss sich nicht erst mühsam auf der Website zurechtfinden – eine Erleichterung, die letztendlich natürlich auch dem Werbenden zugutekommt.

Um Sitelinks also nicht nur im Sinne der vermehrten Aufmerksamkeit, sondern auch der Conversion-Optimierung einzusetzen, ist eine saubere und übersichtliche Kampagnenstruktur wichtiger als je zuvor. Da Sitelinks nur auf Kampagnenebene definiert werden können, muss der Server-Bereich aus obigem Beispiel also in einer eigenen Kampagne angelegt sein. Nur so ist sichergestellt, dass die Sitelinks dem User eine Hilfe darstellen und themenfremde Angebote nicht zur Verwirrung führen.

Auswertung von Sitelinks

Nun wäre es natürlich interessant zu wissen, wie erfolgreich die einzelnen angelegten Sitelinks tatsächlich sind – nicht nur im Vergleich zur Werbeeinblendung ohne Sitelinks, sondern auch untereinander. Bislang ist dies im AdWords-Konto jedoch nicht möglich. Klicks, Conversions und sonstige Leistungsdaten werden dem auslösenden Keyword und der ausgelieferten Anzeige zugeordnet. Auch im URL-Bericht werden nur die Ziel-URLs der hinterlegten Anzeigen bzw. der individualisierten Keywords angezeigt – nicht der Sitelinks.

Arbeiten Sie mit einem beliebigen Webanalyse-Tool, so können Sie über das Kampagnen-Tracking zu entsprechenden Auswertungen kommen. Verwenden Sie Google Analytics und haben Sie dies mit dem AdWords-Account verknüpft, so steht Ihnen diese Möglichkeit nicht offen, da das Kampagnen-Tracking überschrieben wird. Hier können Sie beispielsweise einen Query String an die Ziel-URLs der Sitelinks anhängen (z.B. Zielpfad?sitelink=), um über die benutzerdefinierten Segmente zu entsprechenden Leistungsdaten zu kommen oder auch über die Top-Einstiegsseiten Auswertungen vorzunehmen.
Sitelinks mit Query String
Abb.3: Sitelink-Einstiegsseiten in Google Analytics

Womit kann gerechnet werden? Wenig überraschend zeigen Tests, dass sich insbesondere die Klickrate erhöht. Hier wurden schon Steigerungen von bis zu 20% festgestellt. Die Conversion-Rate hingegen hängt weiterhin insbesondere von der jeweiligen Landingpage ab, die dem User nach dem Klick geboten wird. Das Testen und Optimieren individueller Landingpages wird somit noch wichtiger und sollte bei den Werbenden noch mehr in dem Mittelpunkt rücken.

Laut Google-Mitarbeitern befinden sich die AdWords Sitelinks sich noch in der Beta-Phase, so dass Freischaltungen nur über Agenturen beantragt werden können. Laut Google Hilfe ist das Feature grundsätzlich für alle Konten verfügbar und wird in den Einstellungen angezeigt, sobald die Qualitätskriterien erfüllt sind.

Zu Teil Zwei gehts hier: Anzeigenerweiterungen - Teil 2

e-dialog ist Partner im neuen Yahoo! Web Analytics Consultant Network

Tagged:  

An einem frühen Samstag darf ein Blog-Eintrag in eigener Sache erlaubt sein: Unsere Agentur, die www.e-dialog.at ist in das neu gegründete „Yahoo! Web Analytics Consultant Network“ (YWACN) aufgenommen worden. Damit sind wir einer von nur rund 60 Web-Analyse Beratern weltweit, die sich für das Netzwerk qualifizieren konnten. Dies ist umso schöner, als es in Deutschland gerade mal eine Handvoll, in Österreich außer uns noch keinen Yahoo! Partner gibt.
Zu offiziellen Pressemitteilung gehts hier: e-dialog ist Partner im
Yahoo! Web Analytics Consultant Network
.

Google Analytics Ziele mit AdWords Conversion-Tracking verknüpfen

In immer mehr Konten ist es nunmehr mögich, die Google Analytics-Ziele mit AdWords zu verknüpfen. Auf diese Weise können auch ohne den AdWords-Conversion-Tracking-Code Auswertungen im AdWords-Konto auf Conversion-Basis mitgetrackt werden. Zu beachten gilt: Über die Google Analytics-Ziele werden den AdWords nur die unmittelbaren Conversions für den Tag, an dem sie stattfanden, zugeordnet. Das AdWords-Conversion-Tracking hingegen verwendet das 30-Tage-Cookie und rechnet die Conversion dem Tag zu, an dem der Klick stattfand.
Eine offizielle Anleitung zum Einbau gibts hier: Wie verknüpfe ich meine Analytics-Ziele und -Transaktionen mit AdWords-Conversion-Tracking.

Syndicate content
Kontakt | Impressum | Services | Glossar