Einstellungen & Tools

Änderung bei den demografischen Einstellungen in AdWords Konten

Die demografischen Einstellungen in den Kampagnen-Einstellungen sind hilfreich, wenn Sie ihre Anzeigen auf eine bestimmte demografische Gruppe ausrichten möchten. Werden Ihre Anzeigen für Damenbekleidung Männern angezeigt, so werden Sie mit den Klicks der Männer kaum wertvolle Besucher für Ihre Landingpage generieren.

Ebenso wie das Geschlecht der Nutzer lassen sich aber auch bestimmte Altersgruppen ausschließen. So können vor allem Display Anzeigen sehr zielgruppengenau auf Portalen eingeblendet werden. Diese sammeln die demografischen Daten Ihrer Nutzer und stellen sie daraufhin Google AdWords bereit.
Bei den Altersgruppen wird es ab dem 01. Dezember eine Änderung geben: Die Altersgruppe „0 – 17 Jahre“ wird deaktiviert. Mit dieser Gruppe können Sie bis zu dem Zeitpunkt minderjährige Internetnutzer von Ihrer Kampagne ausschließen. Das ist dann hilfreich, wenn sie mit Ihren Anzeigen für Produkte werben, die nicht jugendfrei sind.

Stattdessen gibt es bereits jetzt eine neue Alters-Ausschlussoption: „Alter – unbestimmt“. In dieser Gruppe sind alle Internetnutzer im Alter vom 0 – 17 Jahren und alle anderen Nutzer enthalten, deren Alter nicht bestimmt werden kann. Wenn Sie Ihre Anzeigen also jugendfrei schalten lassen wollen oder müssen, müssen Sie ab sofort die „Alter – unbestimmt“ Option aktivieren. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen niemandem angezeigt werden, der unter 18 Jahre alt ist. Aber: Dadurch, dass in dieser Ausschlussoption auch alle Nutzer enthalten sind, deren Alter nicht bestimmt werden kann, werden die Schaltungen Ihrer Anzeigen erheblich sinken. Bisher kann nur von wenigen Internetnutzern das Alter zweifelsfrei bestimmt werden. Dank Google+ und der stetig wachsenden Nutzerzahlen, wird sich das im Laufe der Zeit ändern.

Hier finden Sie Informationen zu den demografischen Ausschlussoptionen von Google AdWords.

Soziale Einstellungen für das Display-Netzwerk

Für das Display-Netzwerk gibt es eine brandneue Einstellung: die "sozialen Einstellungen". Mit Ihnen kann festgelegt werden, ob die Plus1-Funktion auch in den Anzeigen für das Display-Netzwerk eingebunden werden sollen. Zu finden ist sie unter den "erweiteren Einstellungen":

Soziale Einstellungen AdWords-Display

Defaultmäßig vorgeben ist die Einbindung. Wollen Sie dies nicht, so müssen Sie es also aktiv verneinen und die Option ändern.

Neues Segment: Obere Position im Vergleich zu seitlichen Position

Bis jetzt wusste man leider nicht, was Google genau meint mit der Angabe einer durchschnittlichen Position in der Anzeigestatistik.

Zum Beispiel eine Durchschnittsposition von 1,9 bedeutet dies nun, dass unsere Werbung über den organischen Suchergebnissen angezeigt wird oder seitlich davon? Auch war es nicht möglich auf einen Blick zu erkennen, ob die Anzeigen seitlich neben den Suchergebnissen bessere Ergebnisse erzielten als die darüber.

Wir konnten nur Annahmen treffen und aufgrund der Conversions Rückschlüsse ziehen.*

Leider können wir die erste Frage immer noch nicht mit Sicherheit beantworten, aber mit einer neuen Segmentierungsfunktion kann man sich jetzt die Häufigkeit der Anzeigeneinblendung, seitlich vs. Top – Position anzeigen lassen.

Google AdWords hat kürzlich eine neue Segmentierungsoption eingeführt, um uns noch mehr Einblicke in unsere Statistik zu gewähren, wo unsere Anzeigen nun genau erscheinen und an welcher Position wie viele Klicks generiert wurden.


Um sich diese neuen Daten anzeigen zu lassen, klickt man einfach auf das Feld Segment und wählt "obere Position im Vergleich zu seitlichen Positionen" aus.

Man sieht dann unterhalb jeder Anzeige, an welche Stelle sie angezeigt wurde, mit den gewünschten Zahlen wie z.B. die Anzahl der Klicks, Impressionen und die CTR.

Google-Suche: Oben - die Anzeige wird über den organischen Suchergebnissen gelistet (Top – Anzeigenposition).

Google-Suche: Seite - die Anzeige wird auf der rechten Seite der Suchergebnisse angezeigt.

Google-Suche: Andere - wenn eine Kampagne spezielle Werbeformate (z.B. Produktlisten) enthält, dann wird sie hier gelistet. Gelegentlich testet Google auch neue Anzeigenplätze, die ebenfalls zu dieser Kategorie gezählt werden.

„Was sofort auffällt, die Top-Anzeigenposition weist eine deutlich höhere CTR auf.“

Fazit:
Diese Funktion ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wie dem auch sei es fehlen immer noch wichtige Details. Zum Beispiel werden bei einer Durchschnittsposition von 5 auf "Google-Suche: Seite", die Top Positionen mitgezählt? Wenn die mitgezählt werden, wie viele Anzeigen sind dann tatsächlich in "Google-Suche: Oben"?

*Mit Hilfe von Google Analytics ist es möglich die Anzeigenposition auf Keywordebene abzufragen. Dazu muss man das AdWords Konto mit einem Google Analytics Konto verknüpfen.

Auf Besucherquellen unter Adwords, auf Keywordpositionen klicken. Das gewünschte Keyword auswählen:


Man sieht jetzt wie oft das ausgewählte Keyword die Anzeige an welcher Position ausgelöst hat.

Produkterweiterungen (Product Extensions)

Ab sofort sind Produkterweiterungen (Product Extensions) in allen AdWords Konten verfügbar. Hiermit ist es möglich, im Merchant Center hinterlegte Produkte in die AdWords Anzeigen einzubinden. Wie bei den Anzeigenerweiterungen üblich, werden die Produkte durch Klicken auf die Plusbox angezeigt. Das Öffnen der Plusbox kostet nichts, der Klick auf die Anzeige wird auf CPC-Basis abgerechnet. Die Produkterweiterung steht neben dem Such- und Such-Werbenetzwerk auch in der Google Bilder- und Produktsuche zur Verfügung.


Quelle: Google

Mit Hilfe von Produktfiltern kann definiert werden, welche Produkte aus dem Merchant Center als Produkterweiterungen verwendet werden sollen. Diese Option ist direkt im Bereich „Produkterweiterungen bearbeiten“ verfügbar.

Produkterweiterung als Kampagneneinstellung

Um die Produkterweiterungen zu aktivieren, muss lediglich eine Verknüpfung mit dem Merchant Center hergestellt werden. Dafür reicht die Eingabe der Merchant Center Login E-Mail unter dem Reiter Anzeigenerweiterungen.

Die wichtigsten Informationen zu den Produkterweiterungen auf einen Blick:

1. Eine Verknüpfung mit dem Merchant Center ist notwendig
2. Abrechnung erfolgt auf CPC Basis
3. Produkte müssen für die Suchanfrage relevant sein, um geschaltet zu werden
4. Verfügbar in: Google Suche, Such-Werbenetzwerk, Bilder- & Produktsuche
5. Spezifizierung der angezeigten Produkte mittels Produktfilter

Ältere Blogbeiträge zum Thema: AdWords-Anzeigen mit Produktbild und Google AdWords mit Bildern.

Click-to-call: Anrufe über AdWords von mobilen Geräten

Aufmerksamen Advertisern ist es bereits aufgefallen: In den Leistungsdaten kann mittlerweile zwischen URL-Klicks und Anrufen unterschieden werden. Dafür geht man auf das Drop-Down "Gliedern", wählt "Klicktyp" und erhält folgende Aufteilung seiner Daten:

Mit der „Click-to-Call“ Funktion können Google-AdWords-Anzeigen, die über Mobiltelefone geschalten werden, um die Telefonnummer erweitert werden. Klickt der Handybesitzer auf die Telefonnummer, so ruft er unmittelbar bei der hinterlegten Telefonnummer an - eine sofortige Kontaktaufnahme, die sowohl dem User als auch Werbenden Vorteile bringt. Für den Anrufer fallen normale Handykosten an. Für den AdWords Kunden wird - wie gewohnt - pro Klick verrechnet.

Wie bei AdWords üblich muss zwischen Anzeigen auf "iPhones und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser" und Handy-Anzeigen unterschieden werden.

iPhones und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser

Die Schaltung von AdWords-Anzeigen auf iPhones etc erfolgt nur, wenn diese in den Kampagneneinstellungen unter "Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen" aktiviert ist. Da "alle verfügbaren Geräte" voreingestellt sind, müssen Sie hier nur eingreifen, wenn Sie Teile ausschließen wollen oder getrennte Kampagnen fahren möchten:

Die Telefonnummer wird im Rahmen der "Relevante Adressen mit Ihren Anzeigen darstellen (erweitert)" unter "Standorte, Sprachen und Demografien" eingegeben. Hierfür müssen Sie also entweder ins Branchencenter oder Ihren manuellen Eintrag ändern.

Wem der letzte Absatz gar nichts sagt, findet hier bereits einen Blog-Eintrag zu den "relevanten Adressen": Lokale Anzeigen AdWords - relevante Adressen.

Handy-Anzeigen

Die Telefonnummer für WAP-Handys wird einfach bei der Handy-Anzeige selbst hinterlegt. Dies ist sicherlich eine erfolgsversprechenderes Angebot zur Kontaktaufnahme, als den User auf eine Mobile Webpage zu senden, die möglicherweise auch noch erstellt werden muss. Erlaubt sind nur Inlandsgespräche und nicht-gebührenpflichtige Telefonnummern.

Nicht möglich ist Click-to-call bislang bei Handy-Image-Anzeigen.

Auswertungen Anrufe

Korrekte Auswertungen sind nicht ganz so einfach wie das Einrichten. Wie eingangs bereits erwähnt, können URL-Klicks und Anrufe nunmehr getrennt im Konto abgefragt werden.

Dies klingt zunächst sehr komfortabel. Spätestens bei der Angabe von Conversions stellt sich allerdings die Frage, wie diese eigentlich gezählt werden. Schließlich hört Google (hoffentlich) nicht mit und kann so auch nicht wissen, ob bei einem Anruf beispielsweise eine Bestellung getätigt oder nur irgendeine Nachfrage gestellt wurde. Laut Auskunft von Google werden daher die Anrufe einfach gleich auch als Conversion gezählt.

Nun mag man einen Anruf tatsächlich hochwertiger einschätzen als einen Klick. 100%-ig korrekt ist die Gleichsetzung von Anruf und Conversion natürlich trotzdem nicht. Insofern muss hier für eine saubere Auswertung getrennt gerechnet werden.

Werben Sie aus einer Kampagne heraus auf iPhone & Co. und Handys, so wird die Gesamtzahl der Anrufe ausgegeben. Eine Unterscheidung gelingt Ihnen beispielsweise unter dem Tab "Anzeigen" aufgrund der verschiedenen Formate.

Gliedern nach Gerät

Eine weitere Auswertungsmöglichkeit: Seit dem 3. Juni 2009 stehen Daten getrennt für die unterschiedlichen Endgeräte zur Verfügung. Auch diese Anzeige erhalten Sie über das Drop-Down "Gliedern", dann "Geräte".

In "Computer" und "Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser" finden Sie die Unterscheidung, die Sie unter "Endgeräte" in den Kampagneneinstellungen festgelegt haben. Eine feinere Auswertung - beispielsweise nach iPhone oder Android getrennt - ist hier nicht möglich. Dafür müssten Sie dann getrennte Kampagnen anlegen.

Der Punkt "Sonstiges" -und jetzt kopiere ich einfach den ausführlichen Hilfetext des Fragezeichens- "enthält Informationen zur Aktivität Ihrer Anzeigen vor dem 3. Juni 2009 für alle Geräte im Such- und im Content-Werbenetzwerk von Google im angezeigten Zeitraum. Diese Zeile enthält Aktivitäten
* für Geräte, die keine Computer oder Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser sind,
* für Handy-Anzeigen (für WAP-Browser) und
* für spezielle Offline-Anzeigenformate (sowohl aktuelle als auch nicht mehr verfügbare)."

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